Seit 1986 bauen wir im Tal der Mosel unsere Weine ökologisch an.
Bewusst pflegen wir klassische Rebsorten, welche zum Teil an der Mosel schon ausgestorben waren. So kultivieren wir den ältesten Muskatellerweinberg der Region. Neben Steillagen nutzen wir vor allem natürliche Terrassenformationen für unsere Reben.

Seit 1986 ökologischer Anbau
Der Wunsch nach Verzicht auf Agrarchemikalien ließ uns 1986 unsere Rebflächen auf ökologischen Anbau umstellen. So wird seit dieser Zeit kein Kunstdünger mehr eingesetzt. Stattdessen machen wir den Boden mit Kompostgaben und Gesteinsmehl fruchtbar. Das Bodenleben wird angeregt und es finden Mineralisationsprozesse in der Humusschicht statt. Mit ihren Wurzeln können sich hier die Rebpflanzen mit Nährstoffen versorgen.
Wir verzichten auf Herbizide (Unkrautspritzmittel). Statt dessen dürfen Kräuter und Gräser wachsen. Sie werden nur zeitweilig gemulcht (abgemäht), um die Reben zu fördern.
Mit ihrer Vielfalt lockert die Begrünung die Reblandschaft auf und ist auch Lebensraum für Kleintiere und Insekten. Nützlinge können sich aufhalten und Schädlinge regulieren. So brauchen wir auch keine Insektizide einzusetzen.
Die Reben stärken wir gegen Pilzkrankheiten mit Kräuterauszügen und Gesteinsmehl, Netzschwefel und Kupferpräparaten. Um selbst diesen Einsatz zu reduzieren, pflanzen wir verstärkt Rebsorten, die widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten sind.